Wuppertal

Wuppertal - weit mehr als nur die Schwebebahn

Böse Zungen behaupten, man kann Wuppertal nur dann lieben, wenn man selbst aus der Stadt im Bergischen Land stammt. Dabei ist die Stadt im Tal der Wupper, die aus den Kernstadtteilen Elberfeld und Barmen entstanden ist, nicht nur wegen seiner hervorragenden Restaurants, Museen, Theatern sowie der mehr als 100 Jahre alten Schwebebahn beliebt. Wer einmal Wuppertal ungeschminkt erleben durfte, der wird verstehen, wieso die Stadt mit rund 350.000 Einwohnern, die zwischen dem 18. Und 20. Jahrhundert eins der Industriezentren Deutschlands war, einen ganz eigenen Charme versprüht.

Wuppertal - Stadt mit Arbeitervierteln und Villen-Oasen

Wer Wuppertal kennt, der weiß, das Leben tobt im Tal auf der sogenannten "Talachse" und gelebt - im Sinne von wohnen - wird auf den "Höhen" die sich rechts wie links der Wupper nach oben erstrecken. Ja, Wuppertal ist der Stadt vieler, vieler "Bausünden", da entlang der Wupper im 2. Weltkrieg rund 85 Prozent aller Häuser zerstört wurden. Darum galt es schnell Wohnraum zu schaffen, ohne eine Anpassung an die erhalten gebliebenen Bürgerhäuser vorzunehmen. Aber all das mindert keineswegs die Lebensfreude, die Wuppertal ausstrahlt. Wer sich ein Bild von der alten Schönheit der Stadt machen möchte, der findet noch einige erhaltene Objekte auf der "Allee" - so wird die B7, die Friedrich-Engels-Allee genannt, die sich von Barmen nach Elberfeld zieht - im Briller Viertel, am Toelleturm oder auch in der Barmer Fußgängerzone, dem Werth.

Wuppertal - mit der Schwebebahn die Stadt aus der Vogelperspektive erleben

Mehr als 100 Lenze zählt sie, die einzigartige Schwebebahn. Jeder Besucher sollte Tickets kaufen und zumindest eine Fahrt mit dem Kaiserwagen unternehmen, bei der er die rund 13 Kilometer lange Strecke der Talachse überschwebt. Von Oberbarmen nach Barmen, zum Loh, nach Elberfeld und über Westende mit der Firma Bayer zum Zoo mit seinem Stadion bis zur Endstation Vohwinkel. Einfacher und entspannter kann man sich keinen überblick über das Tal der Wupper verschaffen.

Und auch die Kunst oder die Geschichte kommt in der Bergischen Metropole nicht zu kurz. Im Von-der-Heydt-Museum lässt sich Kunst des 19. sowie 20. Jahrhunderts bestaunen und im Engels-Haus, der Geburtsstätte von Friedrich Engels, lebt die Geschichte des Gesellschaftstheoretikers auf. Nach einer reichlichen Dosis Kunst lädt der Zoo dazu ein, exotische Tiere auf 24 Hektar zu erleben. Am Abend lädt die Gathe in Elberfeld mit ihren Schlauchkneipen - schmale Lokale, die aber sehr lang gezogen sind - zum fröhlichen Umtrunk ein. Wer sich lieber kulturell bilden möchte, der findet im Tanztheater Pina Bausch, dem Opernhaus in Barmen in der Nähe vom Engels-Haus, das einst von Erich Honecker sowie Udo Lindenberg zeitgleich besucht wurde, oder in der historischen Stadthalle Unterhaltung.

Wuppertal - Großstadt im Grünen

Wer in Wuppertal Hotels buchen möchte, der muss stets einen Blick auf die Messezeiten in Düsseldorf werfen, um nicht möglicherweise vor ausgebuchten Türen zu stehen. Und dass Messebesucher aus Düsseldorf sich Wuppertal als Standort wählen, liegt gerade daran, dass zahlreiche Parks wie der Nordpark, die Hardt, der Mirker Hain oder die Ronsdorfer Südhöhen zum Relaxen in der Natur einladen. Wer es ganz feudal möchte, hat in Wuppertal sogar die Möglichkeit Golf zu spielen.

In Kooperation mit:

Für mehr Informationen zu wo.de senden Sie uns bitte eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular: