Wiesbaden

Wiesbaden - die hessische Landeshauptstadt, in der regiert und auch gelebt wird

Wiesbaden ist nicht nur Landeshauptstadt und Regierungssitz der hessischen Landesregierung, sondern mit seinen 15 Thermal- und Mineralquellen eines der ältesten Kurbäder in Europa. Nur durch den Rhein ist Wiesbaden von Mainz getrennt, während sich im Norden der Taunus mit zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten erstreckt.

Wiesbaden und seine Geschichte - von der Antike bis zur Gegenwart

Wiesbadens Wurzeln reichen bis in die Antike zurück, als die Römer in der Nähe der heißen Quellen um 6 bis 15 n.Chr. eine Befestigung errichten. Im Jahre 828/830 taucht der Name "Wisibada" erstmals in einer Biografie Karls des Großen auf, was übersetzt das Bad in den Wiesen heißt. 1806 wird Wiesbaden Hauptstadt und Regierungssitz des Herzogtums Nassau. In den folgenden Jahrzehnten erlebt Wiesbaden als herzogliche Residenz eine ungeahnte städtebauliche Entwicklung. In der Folgezeit verliert Wiesbaden aufgrund der Neugliederung seinen Status als Residenzstadt, umso größer wird der Ruf Wiesbadens als Kurbad. Während des ersten und zweiten Weltkriegs endet die Zeit Wiesbadens als populäre Kurstadt, wobei die Stadt weitgehend vor Zerstörung verschont bleibt. Es ist General Dwight D. Eisenhower, der die Ernennung von Wiesbaden als Hauptstadt Hessens am 12. Oktober 1945 verfügt.

Was es in Wiesbaden zu sehen gibt

Kaiser Wilhelm II. ist von dem Kurbad so begeistert, dass er das Nizza des Nordens zur alljährlichen Sommerfrische besucht, gefolgt vom kaiserlichen Hofstaat, von Adligen, Künstlern und wohlhabenden Unternehmern, die sich in Wiesbaden niederlassen. In dieser Zeit entsteht eine Vielzahl an repräsentativen Bauten, zu denen beispielsweise das Kurhaus Wiesbaden, die Spielbank und das Hessische Staatstheater gehören. Wiesbaden wächst bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts auf über 100.000 Einwohner an, in deren Folge Stadterweiterungen notwendig werden und eine Vielzahl von repräsentativen Gebäuden im Stil des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils entstehen.
Das Stadtgebiet ist Teil des Rheingaus, des größten hessischen Weinanbaugebietes überhaupt, das von vielen mittelständischen Winzern bewirtschaftet wird. Das muss gefeiert werden, und so findet Jahr für Jahr auf dem Schlossplatz am alten Rathaus die Rheingauer Weinwoche statt, bei der sich das Gelände für ein paar Tage zur größten Weintheke der Welt wird. Wer Zeit hat, fährt mit der Nerobergbahn auf den 245 Meter hohen Neroberg und genießt den Blick auf das Städtische Weingut, eine russische Kirche mit vergoldeten Kuppeln und die herrliche Aussicht über die Innenstadt bis zum Rhein. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Museen, von denen das größte das Museum Wiesbaden ist.

Ausgehen in Wiesbaden - Restaurants, Bars und Kneipen

Läden wie das New Basement, das Kulturzentrum Schlachthof oder das Gestüt Renz haben sich in der Kulturszene fest etabliert. Junge Bands und innovative Party-Formate sind im Krea zu finden. Zu einem veritablen Club hat sich auch der Kulturpalast gemausert, der umgangssprachlich "Kupa" genannt wird und der schafft es, ein beachtliches Altersspektrum in die Saalgasse zu locken. Das liegt an den unterschiedlichsten Partyformaten, die von Indie über Punk und Rock bis Elektro reichen. Sehr vielseitig sind auch die in den Restaurants angebotenen kulinarischen Köstlichkeiten, die von regionaler und deutscher Küche bis in die Küchen aus aller Welt führen. Wer anschließend Erholung sucht, findet diese in einem der zahlreichen Hotels in Wiesbaden, von denen einige hauseigene Thermalbäder betreiben.

Einzelheiten zu den verschiedenen Museen sowie zu Restaurants und anderen Highlights gibt es auf http://www.wiesbaden.de/tourismus/tourist-information/index.php oder in der Touristik-Information Am Marktplatz 1.

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