Stuttgart

Stuttgart - die unterschätzte Landeshauptstadt

Am 25. April 1952 wird Stuttgart die Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg, bedingt durch die Vereinigung von Württemberg-Baden mit Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Land. Weite Teile der Stadt wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und beim Wiederaufbau wurden auf kostenintensive Rekonstruktionen verzichtet. Das ist der Grund, weshalb Stuttgart weit weniger als andere deutsche Städte über historische Bauwerke verfügt. Insgesamt wird das Stadtbild geprägt durch umliegende Anhöhen, von denen einige Weinberge sind, sowie durch den Stuttgarter Talkessel und das Neckartal geprägt.

Stuttgart - die wichtigsten historischen Eckdaten

Die Geschichte der Stadt Stuttgart reicht weit zurück, nämlich in die Zeit um 926 n.Chr., als es als Gestüt gegründet wird. 1495 wird Stuttgart Herzogsresidenz und 1806 Hauptstadt des Königreichs Württembergs, wobei diese Entwicklung auf die Napoleonischen Kriege und der Gründung des Rheinbunds zurückzuführen ist. Endgültig bestätigt wird die Existenz des neuen württembergischen Staates mit dem Abschluss des Wiener Kongresses im Jahr 1815. In dieser Zeit findet zum ersten Mal 1818 das bis heute beliebte Cannstatter Volksfest statt. Außerdem entstehen Anfang des 19. Jahrhunderts bekannte Bauwerke wie der Königsbau, das Schloss Rosenstein, die Staatsgalerie und das Wilhelmspalais. Die Tradition der Stadt Stuttgart als Stadt der Literatur wird ebenfalls im 19. Jahrhundert durch zahlreiche Schriftsteller repräsentiert, darunter Ludwig Uhland, Wilhelm Hauff, Eduard Mörike und Gustav Schwab.

Stuttgart - eine Hochburg von Theater, Oper und Ballett

Fast könnte man Stuttgart als "die" Stadt der Theater, der Oper und des Balletts bezeichnet, denn Spielstätten sind in großer Zahl vorhanden. Mit einer Oper, einem Ballett und einem Schauspiel unter einem Dach ist das Staatstheater Stuttgart der größte Drei-Sparten-Theaterbetrieb der Welt, wobei das Ballett für sich allein zu den weltweit führenden Ballett-Kompagnien gehört. Zu den Maximen zählt auch die Kunst der Pantomime, die in Stuttgart einen bundesweit einzigartigen Stellenwert genießt. Die Liste lässt sich fortsetzen mit den Schauspielbühnen Stuttgart, dem seit über 20 Jahren bestehenden Figurentheater, dem Jugend- und Kulturzentrum Forum 3, dem 1994 wieder ins Leben gerufene Friedrichsbau Varieté und dem Renitenz-Theater, der ältesten Kabarettbühne der Stadt, um wenigstens einige zu nennen. Gleiches gilt für die Kunst, und so genießt vor allem die Staatsgalerie europäische Aufmerksamkeit, in der Werke von Rembrandt, Rubens sowie von Renoir, Monet, Cézanne und Picasso beheimatet sind.

Gastronomie, Hotels, Freizeitgestaltung, Ausgehen

Im Zentrum des Nachtlebens steht unter anderem der Rotebühlplatz mit seinen umliegenden Diskotheken, Bars und Clubs. Unkonventionelle DJ´s unterhalten im Zwölfzehn das Publikum die ganze Nacht hindurch, während im Schocken auf drei Ebenen unter anderem House-Musik gespielt wird. Wer es irisch mag, geht ins Biddy Early´s Irish Pub, während im Platzhirsch Leckeres serviert wird. Die Partymeile Stuttgarts schlechthin ist die Theodor-Heuss-Straße, die von Insidern die "Theo Heuss" genannt wird und die Besucher aus ganz Deutschland anzieht. Auch wenn es auf den ersten Blick wie Omas Wohnzimmer wirkt, ist das Cafe Bohème eine gute Adresse für alle, denen die Kombination aus Café und Bar gefällt. Stuttgart überrascht nicht nur in Sachen Kunst und Kultur, Stuttgart isst auch noch ausgezeichnet, denn insgesamt acht der ansässigen Restaurants sind mit dem Michelin-Stern dekoriert.

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