Saarbrücken

Saarbrücken sehen und erleben - die Eckdaten der Landeshauptstadt

Saarbrücken und seine über 1000jährige Geschichte

Im Jahr 1909 entsteht die Großstadt Saarbrücken durch den Zusammenschluss der Städte Malstatt-Burbach, St. Johann und Alt Saarbrücken. Durch Fürst Wilhelm Heinrich erlebt die Stadt nach 1741 einen ungeheuren wirtschaftlichen Aufschwung insbesondere durch den Abbau von Steinkohle und die Verwertung inländischer Erze. Mit dem Friedensschluss 1797/1801 gehört die Grafschaft Saarbrücken zu Frankreich und fällt 1815 zurück an Preußen. Der Friedensvertrag von Versailles stellt Saarbrücken 1919 für 15 Jahre unter die Verwaltung des Völkerbundes, wodurch die Saargruben in französischen Besitz übergehen. In einer Volksabstimmung im Jahr 1935 entscheidet sich eine überwältigende Mehrheit von über 90 Prozent der Bevölkerung für eine Angliederung an das Deutsche Reich. Im Zweiten Weltkrieg erlebt Saarbrücken schwere Bombenangriffe, in deren Verlauf der Stadtteil Alt-Saarbrücken nahezu vollständig zerstört wird. An seinem Ende übernimmt die französische Militärregierung die Verwaltung des Saarlandes.

1947 wird Saarbrücken ein autonomer Staat mit Regierungssitz in der gleichnamigen Landeshauptstadt. Im gleichen Jahr wird es wirtschaftlich an Frankreich angegliedert. 1955 lehnt wiederum eine Zweidrittelmehrheit der Bevölkerung die politische Selbstständigkeit ab, sodass Saarbrücken 1957 elftes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland wird. 1999 feiert Saarbrücken seinen 1000. Stadtgeburtstag, was zurückgeht auf seine erstmalige urkundliche Erwähnung am 14. April 999 als "Sarabruca".

Sehenswertes in und um Saarbrücken

In Saarbrücken gibt es eine Vielzahl von Kirchen aus unterschiedlichen Epochen, die zu einer Besichtigung einladen. Das gilt auch für die verschiedenen Museen und Galerien, darunter die Stadtgalerie Saarbrücken, das Arzneipflanzenmuseum, das saarländische Künstlerhaus und das Saarlandmuseum mit verschiedenen Kunstsammlungen auch aus der Moderne. Wer Lust hat auf Flora und Fauna besucht den Bürgerpark Saarbrücken entlang der Saar, den deutsch-französischen Garten mit einer Vielzahl von Unterhaltungseinrichtungen, die Felsenwege in St. Arnual, die Spicherer Höhen direkt an der Grenze zu Frankreich, den St. Johanner Markt als Herzstück der Landeshauptstadt oder den Saarbrücker Zoo mit seinen über 1.000 Tieren.

Ausgehen in Saarbrücken

Es gibt eine Vielzahl von Diskotheken und Clubs, zu denen unter anderem die exklusive Clubdiskothek Club No. 1 im Herzen der Stadt gehört ebenso wie die Garage mit verschiedenen Mottopartys und einem bunten Musikmix, die Großraumdiskotheken N8 Werk und die Kufa, um nur einige zu nennen. Wer mag, besucht die Spielbank Saarbrücken oder eine der anderen, im Saarland angesiedelten Spielbanken, in denen ebenfalls verschiedene Events stattfinden. Zahlreiche Konzerte, Kino und Film sowie das Saarländische Staatstheater Saarbrücken mit Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett runden das großzügige kulturelle Angebot ab.

Stilvolle Restaurants und romantische Innenhöfe warten in der Fröschengasse auf Besucher, einer kleinen, idyllisch gelegenen und verwinkelten Seitenstraße zum St. Johannermarkt. Zahlreiche Restaurants mit japanischer, chinesischer, griechischer, italienischer, thailändischer und spanischer sowie nationaler Küche laden die Bewohner und Touristen zu einem vergnüglichen Mahl ein. Das gilt auch für das vielfältige Angebot an Imbissstuben, von denen eine die Beaulongerie ist, die zwar wenig Platz, dafür aber hervorragende Baguette-Variationen mit unterschiedlichen Saucen und auch vegetarische Baguettes bieten. In und um Saarbrücken gibt es eine Vielzahl von Hotels für Geschäftsreisende und Touristen, wobei auch preiswerte Alternativen zu einem Hotel angeboten werden wie beispielsweise Ferienwohnungen, Privatunterkünfte und Gästehäuser.

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