Top 5 Restaurants in Düsseldorf
Top 5 Hotels in Düsseldorf
Top 5 Events in Düsseldorf

Düsseldorf bietet neben Mode und Messen auch Top Museen

Die große Mehrheit der aktuell knapp 636.000 Einwohner der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt ist sicherlich nicht allzu begeistert darüber, dass Düsseldorf nach dem ewigen „Rivalen am Rhein“ Köln nur die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes ist. Trotz dieses Umstands mangelt es den Bewohnern der auch international bekannten Messe- und Modestadt jedoch nicht an Selbstbewusstsein in dem an zahlreichen kulturellen und ökonomischen Fronten schon seit dem Hochmittelalter ausgetragenen Duell der beiden nur 40 Kilometer voneinander entfernten „feindlichen Schwestern“. Bezüglich der Anzahl und Auswahl an sehenswerten und interessanten Museen muss sich Düsseldorf jedoch keineswegs hinter dem größeren und älteren Köln verstecken. Es soll Gerüchten zufolge sogar Bewohner der beiden Städte geben, die ab und zu klammheimlich Ausstellungen in der jeweils anderen „Verbotenen Stadt“ besuchen.

Museum Kunstpalast: Der ganze Stolz der Stadt direkt am Rhein

Einer der renommiertesten Tempel der Kunst befindet sich seit der erstmaligen Eröffnung im Jahr 1902 im imposanten Ehrenhof in unmittelbarer Nähe des Rheins. Im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erweitert und umgebaut, beherbergt das Haus heute über 100.000 Gemälde, Grafiken, Glasobjekte, Fotografien, Skulpturen, kunstgewerbliche Exponate und Zeichnungen mit den Schwerpunkten Alte Malerei, Malerei des 19. Jahrhunderts sowie Kunst des 20. Jahrhunderts. Neben den eigenen Sammlungen und Dauerausstellungen in den Bereichen Gemäldegalerie, Moderne Abteilung, Alte Skulptur und Kunsthandwerk, Graphische Sammlung, japanische Kunst, islamisches Kunsthandwerk und Glasmuseum Hentrich werden seit den 1970er Jahren auch zahlreiche Sonderausstellungen gezeigt.

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Eine Ode an die Kunst an drei Standorten

Im Jahr 1961 gegründet, ist die heute an drei Orten mit zusammen über 10.000 m² Ausstellungsfläche zu bewundernde Kunstsammlung ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Düsseldorfer Museumslandschaft. Der älteste Standort ist das 1971 eröffnete Schmela-Haus in der Mutter-Ey-Straße, im Jahr 1986 kam die Kunstsammlung K20 am Grabbeplatz, 2002 das Museum am Kaiserteich (K21) an der Ständehausstraße hinzu. Thematischer Schwerpunkt der Sammlung ist die Kunst des des 20. und 21. Jahrhunderts, wobei der deutsche Expressionismus, die klassische Moderne, die US-amerikanische Kunst nach 1945, Rauminstallationen sowie Fotografien, Film- und Videoarbeiten zeitgenössischer Künstler besonders stark vertreten sind. Zu den bekanntesten Werken gehören diejenigen von Pablo Picasso, Wassily Kandinsky, Jackson Pollock, Joseph Beuys, Nam June Paik, Paul Klee, Robert Rauschenberg, Andy Warhol, Markus Lüpertz und Gerhard Richter.

Kunsthalle Düsseldorf: Kunst, Kabarett und Komödie im kubistischen Bau

In unmittelbarer Nachbarschaft der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, ebenfalls am Grabbeplatz gelegen, empfängt seit der Eröffnung im Jahr 1967 die Kunsthalle Düsseldorf ihre Besucher. Zunächst wegen seiner wuchtigen Betonfassaden in der Öffentlichkeit stark kritisiert, hat sich das mit einem Bronzerelief und diversen Skulpturen geschmückte Gebäude im Laufe der Zeit zu einem Publikumsmagnet für Kunstfreunde entwickelt. Eine eigene Dauerausstellung ist dort nicht zu sehen, mit ca. 45.000 Besuchern pro Jahr recht erfolgreiche Sonder- und Wechselausstellungen in der jüngeren Vergangenheit widmeten sich jedoch dem Schaffen so namhafter Künstler wie Joseph Beuys, Reinhard Mucha, Kenneth Goldsmith, Sigmar Polke, Yüksel Arslan, Tsuyoshi Ozawa, Andreas Gursky, Jörg Immendorff, Nam June Paik, Andy Warhol, Josef Neuhaus, Robin Page und Bruno Goller. Ebenfalls im Haus ansässig ist das bundesweit bekannte Düsseldorfer Kabarett-Ensemble „Kom(m)ödchen“.

Hetjens-Museum – Deutsches Keramikmuseum: Ein universeller Werkstoff

Das nach dem seinerzeit ortsansässigen Sammler Laurenz Heinrich Hetjens (1830–1906) benannte und 1909 gegründete Museum für Keramikgeschichte im Palais Nesselrode in der Schulstraße zeigt über 20.000 und bis zu 8.000 Jahre alte Exponate der Keramikkunst aus der ganzen Welt. Neben der hauptsächlich aus rheinischem Steinzeug bestehenden Sammlung des Stifters können in dem denkmalgeschützten Gebäude unweit des Rheins auf mehr als 8.500 m² Ausstellungsfläche auch römische, südamerikanische, afrikanische, islamische und technische Keramiken, historische und zeitgenössische Künstlerkeramik sowie europäisches und ostasiatisches Porzellan bewundert werden. In der Werkstatt des Museums können Kinder und Jugendliche den vielseitigen Werkstoff Ton kennenlernen und den Herstellungsprozess von Keramik beobachten.

Kunst im Tunnel: Vor oder nach dem Kaffee im Untergrund auch Kunst genießen

Das unterirdische Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst „Kunst im Tunnel (KIT)“ am Mannesmannufer der Rheinuferpromenade nahe der Rheinkniebrücke und des Landtags wurde im Jahr 2007 eröffnet. Betreten wird der elliptisch geformte und 140 Meter lange Ausstellungsbereich des KIT durch den verglasten Pavillonbau samt des wegen seines Rheinpanoramas ungemein populären KIT Cafés über eine Treppe oder mit dem Aufzug. Die vier bis sechs Wechselausstellungen pro Jahr widmen sich vorrangig den Werken der Absolventen der lokalen Kunstakademie und Trägern des Düsseldorfer Kunstpreises. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Gruppenausstellungen aus den Bereichen Bildhauerei, Fotografie, Malerei sowie Video- und Installationskunst.

Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf: Grundprinzip Austausch & Interaktion

Bereits 1979 als Historisches Museum gegründet, zeigt das seit 1963 im Spee’schen Palais in der Berger Allee untergebrachte Heimatkundemuseum Tausende von Artefakten aus der Region Düsseldorf seit der Steinzeit bis zur Gegenwart. Einen Schwerpunkt bilden die zahlreichen archäologischen Fundstücke, ebenso vielseitig vertreten sind Kupferstiche, Möbel, Kunstwerke, Alltagsobjekte sowie Karikaturen aus dem 19. Jahrhundert. Auch Kleidung, Hausrat, Fotos, Dokumente, Pläne, Modelle, Landkarten sowie Stadtpläne und topografische Ansichten sowie viele Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken können hier besichtigt werden. Im Rahmen des Konzepts „das fragende Museum“ können Besucher mit den Wissenschaftlern über Fragebögen kommunizieren. Das „Stadttheoretische Forum“ im Haus mit Café, Shop und Museumsgarten ist ein ganzjährig beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort.

Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf: Die Vergangenheit verpflichtet zur Demut

Die 1987 eröffnete Mahn- und Gedenkstätte für die Düsseldorfer Opfer des NS-Regimes befindet sich im historischen Stadthaus in der Mühlenstraße in der Altstadt. Seit 2015 ist dort die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ zu sehen. In den Räumlichkeiten, in denen zwischen 1933 und 1945 Polizei, Gestapo und SS verhörten und folterten, wird heute der Verfolgung ethnischer und politischer Gegner der Nationalsozialisten gedacht. Das barrierefreie Haus verfügt über eine umfangreiche Bibliothek mit über 8.000 Bänden. Im „Julo-Levin-Raum“ werden häufig Veranstaltungen und Sonderausstellungen durchgeführt, die Einrichtung betreut darüber hinaus auch diverse dezentrale Gedenkorte in Düsseldorf, veröffentlicht Schriften und veranstaltet Schulprojekte.

Museum für Europäische Gartenkunst im Schloss Benrath: Das grüne Paradies

Das im Stil des Barock und Rokoko im späten 18. Jahrhundert erbaute Schloss im südlich gelegenen Stadtteil Benrath beherbergt seit 2002 das Museum für Europäische Gartenkunst. Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 2.000 m² wird die 2500-jährige Geschichte der Gartenkunst in Europa unter den Aspekten Blumenmoden, Gartenpläne, Gehölzschnittkunst, Skulpturen im Park, der Garten als Apotheke und seltene Pflanzen thematisiert. Gut passt hierzu die bemerkenswerte Sammlung historischer Zitrusbäume aus der 300-jährigen Benrather Orangerietradition in der seit 1984 unter Denkmalschutz stehenden Schlossanlage. Gut besucht sind auch die zahlreichen Sonderveranstaltungen in dem Haus wie etwa zur Gartenkunst zwischen Jugendstil und Moderne und die musikalischen Sonntagsbegegnungen mit klassischen Konzerten der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf. Ebenfalls in dem Gebäude untergebracht ist seit 1929 das Naturkundemuseum zur Naturgeschichte des Niederbergischen Landes und der Niederrheinischen Bucht.

Aquazoo – Löbbecke Museum: Das populärste Museum Düsseldorfs

Seit 1987 werden auf einer Fläche von 6.800 m² im Nordpark an der Kaiserswerther Straße in 25 Räumen ca. 2.300 Tiere aus etwa 560 Arten sowie zahlreiche naturkundliche Exponate in Aquarien und Terrarien sowie einer Tropenhalle ausgestellt. Neben der Weichtier-, geowissenschaftlichen, Eierschalen-, Insekten- und Schmetterlingssammlung gehören vor allem die tauchhistorischen Exponate mit zu den wertvollsten Stücken des Hauses. Das mit ca. 400.000 Besuchern pro Jahr besucherstärkste Kulturinstitut der Stadt widmet sich mit verschiedenen Projekten auch dem Artenschutz und wurde dafür bereits zwei Mal von der UN sowie der Historical Diving Society ausgezeichnet.

Filmmuseum Düsseldorf: Wovon Cineasten und Kinoliebhaber träumen

Die Ausstellungsräume des Filmmuseums in der Schulstraße verfügen zusammen über ca. 2.200 m² Fläche. In der Dauerausstellung werden auf vier Etagen technische Geräte, Set-Modelle, ein nachgebautes Filmstudio, Dekorationen, 500.000 Fotos, über 25.000 Plakate, 500 historische Schattenspielfiguren, Pressehefte, Kritiken, Filmprogramme, Drehbücher, Produktionsunterlagen und Zeitungsausschnitte sowie Requisiten und Kostüme gezeigt. Alljährlich veranstaltete Sonderausstellungen behandelten bereits die unterschiedlichsten Themen der Filmgeschichte sowie einzelne Filmschaffende wie zum Beispiel Roman Polanksi, Peter Ustinov und Karl Valentin. Im museumseigenen Kino „Black Box“ mit 133 Sitzplätzen werden seit 2009 Stummfilme, Filmklassiker, thematische Retrospektiven und aktuelle Erstaufführungen präsentiert.

Das Beste in meiner Nähe

Was ist los in meiner näheren Umgebung? Hier haben wir die Infos für Sie! Wir zeigen die nächstgelegenen Restaurants, Top Hotels, interessante Museen und spannende Events. Mit Klick auf einen Unterpunkt direkt zum Angebot, mit Klick auf das Bild direkt in die Kategorie! Dazu der Link zu den wo.de-City-Infos. Es gibt viel zu entdecken – los geht’s!

In Kooperation mit:

Für mehr Informationen zu wo.de senden Sie uns bitte eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular: