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Die wichtigsten Museen der Stadt Aachen

Aachen ist eine Stadt, die bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt ist und eine lange Geschichte vorweisen kann. Als Zentrum im Reich Karls des Großen spielte sie auch in der europäischen Historie über einen sehr langen Zeitraum hinweg eine bedeutende Rolle. So ist es selbstverständlich, dass Aachen über eine Vielzahl von interessanten und teilweise auch außergewöhnlichen Museen verfügt.

Das Neue Stadtmuseum – Centre Charlemagne

Das Neue Stadtmuseum, das Centre Charlemagne, ist eines der wichtigsten Museen Aachens und wurde im Jahr 2014 eröffnet. Es befindet sich sehr zentral am Katschhof, in der Nähe von Dom und Rathaus und ersetzte das alte Stadtmuseum, welches in der Burg Frankenberg untergebracht war. Dieses Heimat- und Geschichtsmuseum erhielt seinen Namen von der bekanntesten historischen Persönlichkeit der Stadt Aachen: Karl dem Großen. Die Dauerausstellung erstreckt sich über 800 m² und zeigt zunächst Exponate aus der Zeit der ersten Besiedlung im 5. Jahrtausend vor Christus und widmet sich dann dem „Aachen der Römer“. Die nächste Abteilung lässt das 8. und 9. Jahrhundert unter dem Einfluss Karls des Großen aufleben, als in seinem Auftrag die Pfalz und die Marienkirche, der heutige Dom, gebaut wurden. Anschließend kann man sich auf die Spuren „Aufbruch in die Moderne“ begeben. Auf einer Fläche von 200 m² finden außerdem wechselnde temporäre Ausstellungen statt. Im Centre Charlemagne trifft der Besucher immer wieder auf die, für Aachen typische Dreiecksform, die auch im gesamten Stadtgebiet auf den historischen Plätzen erkennbar ist. Das Stadtmuseum ist Ausgangspunkt und erste Station der sogenannten Route Charlemagne, die den Besucher auf einen Spaziergang zu den wichtigsten Orten von Geschichte, Kultur, Architektur und Wissenschaft einlädt. Es werden regelmäßig öffentliche Führungen zu den unterschiedlichsten Themen durch das Museum angeboten.

Die Domschatzkammer

Eine weitere Station der Route Charlemagne ist die Domschatzkammer in der Papst-Johannes-Paul-II-Straße („Kleines Drachenloch“) in der historischen Innenstadt. Hier wurde 1995 die einmalige Sammlung der Kostbarkeiten aus der Geschichte des Aachener Doms nach neuesten museumsdidaktischen Erkenntnissen neu eingerichtet. Auf 600 m² befinden sich mehr als 100 Kunstwerke, die zu den bedeutendsten kirchlichen Kulturschätzen der Welt gehören. Der Domschatz wurde zusammen mit dem Dom im Jahr 1978 als erstes deutsches UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Das Museum ist in die folgenden fünf Themenbereiche unterteilt:

  • Karl der Große: In dieser Abteilung steht die beeindruckende Karlsbüste aus dem 14. Jahrhundert im Mittelpunkt.
  • Liturgie: Die wichtigsten Exponate in diesem Teil sind das Lotharkreuz, welches bereits um das Jahr 1000 gefertigt wurde und der Aachener Altar von 1520.
  • Krönungen: Hier hat der Besucher die Möglichkeit, die verschiedensten wertvollen Gegenstände, die anlässlich der Königskrönungen in die Stadt kamen, zu bewundern. Als herausragendes Beispiel gilt ein uraltes Weihwassergefäß aus Elfenbein.
  • Im Bereich der Marienverehrung sind zahlreiche kostbare Bilder und Skulpturen der Mutter Gottes ausgestellt.
  • Thema „Wallfahrt und Reliquienschatz“
  • Textilschatz: Im Untergeschoss des Museums dominiert der Krönungsmantel, Cappa Leonis, aus dem Jahr 1520 und wird durch wechselnde Ausstellungen aus dem bedeutenden Textilschatz ergänzt.

Das Couven Mueum

Das Couven Museum, welches die Wohnkultur des Bürgertums im 18. und frühen 19. Jahrhundert präsentiert, ist seit dem Jahr 1958 im Haus Monheim am Hühnermarkt 17 untergebracht.

Die 37 Räume verteilen sich auf drei Etagen und zeigen die Entwicklung des Einrichtungsstils während der Perioden Spätbarock, Louis-seize, Directoire, Empire und Biedermeier. Namensgeber des Museums sind die beiden bekannten Aachener Architekten des Barock, Johann Joseph und Jakob Couven, die unter anderem das Haus Monheim bauen ließen. Es handelt sich hier um das einzige Gebäude der beiden, das den 2. Weltkrieg nur leicht beschädigt überstand. Nach seiner umfassenden Sanierung und Restaurierung konnte es im Jahr 1999 wieder eröffnet werden. Zu besichtigen ist unter anderem eine Apotheke, welche an die Adler-Apotheke erinnern soll, die sich zwischen 1663 und 1878 im Erdgeschoss des Hauses befunden hat. Andere interessante Räume sind das Kaminzimmer, das Hofzimmer, die Küche mit eindrucksvollen Delfter Fliesen und das Chinesenkabinett. Hier wird zum Beispiel einmaliges chinesisches Porzellan ausgestellt, welches während der Periode der Begeisterung für alles Fernöstliche im 18. Jahrhundert ins Land kam. Das Couven Museum bietet neben der regelmäßigen Führungen für die unterschiedlichen Interessengruppen auch Sonderveranstaltungen wie Puppentheater, handwerkliche Workshops, Vorträge oder Konzerte im Festsaal an.

Das Ludwig Forum

Das Ludwig Forum in der Jülicher Straße ist ein Museum der Gegenwartskunst und ging aus der ersten Präsentation der amerikanischen Pop-Art Szene in Aachen im Jahr 1968 hervor. Es entstand auf Initiative des Industriellenehepaares Irene und Peter Ludwig und umfasst heute eine unvergleichliche Sammlung der europäischen und amerikanischen Kunst der letzten sechs Jahrzehnte. Die 6000 m² Ausstellungsfläche verteilt sich auf drei Etagen und wird durch einen großen Garten komplettiert. Das lebendige Bild der zeitgenössischen Kunst wird durch wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen wie beispielsweise durch Tanztheater vermittelt. Herausragende Kunstwerke sind das photorealistische Gemälde „Medici“ von Franz Gertsch und die „Supermarket Lady“ des amerikanischen Bildhauers Duane Hanson.

Das Internationale Zeitungsmuseum

Das Internationale Zeitungsmuseum befindet sich bereits seit 1931 im sogenannten „Großen Haus von Aachen“, einem Patrizierhaus aus dem 15. Jahrhundert, welches sogar den großen Stadtbrand von 1656 nahezu unbeschadet überstanden hat. In einer unterhaltsamen und interaktiven Art wird hier die Medienwelt von seinen Anfänger bis zur Gegenwart präsentiert und auch Ausblicke in die Zukunft fehlen nicht. Die heute weltweit einmalige Sammlung von rund 200.000 internationalen Zeitungen und anderen Druckwerken aus fünf Jahrhunderten erhielt ihren Grundstock durch Oscar von Forckenbeck (1822 bis 1898). Dieser sammelte während seiner zahlreichen Reisen in die ganze Welt eine erhebliche Anzahl von deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften, welche außerhalb des deutschen Sprachraumes erschienen und präsentierte sie im Jahr 1889 erstmals der Öffentlichkeit. Nach dem 2. Weltkrieg und der Nachkriegszeit fanden mehrjährige Umbauten des Gebäudes statt. In der Vergangenheit war das Museum mehrmals von der Schließung bedroht bevor es 2011 als „Station Medien“ der Route Charlemagne neu konzipiert und wieder eröffnet wurde.

Auch das Suermondt-Ludwig Museum in der näheren Umgebung des Hauptbahnhofes ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es beherbergt eine der bedeutendsten Skulpturensammlungen des Mittelalters und stellt wichtige Kunstwerke von der Antike bis in die Neuzeit aus.

Wer den Namen „Aachen“ hört, denkt natürlich sofort auch an die bekannte Leckerei, die Aachener Printen. Wer sich für ihre Geschichte, die Herstellung und das Probieren interessiert, sollte sich das Printenmuseum der Bäckerei Klein nicht entgehen lassen.

Aachen verfügt über eine große Palette von unterschiedlichsten Museen und wird Gäste der Stadt mit den verschiedensten Interessen begeistern können.

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