Dresden

Panoramablick des Dresdner Elbufers © Sergii Figurnyi / Fotolia.com

Dresden - die moderne Barock-Perle an der Elbe

Üppig, prunkvoll und im besten Sinne altmodisch - so präsentiert sich Sachsens Hauptstadt auf den ersten Blick. Doch spätestens beim zweiten Hinschauen wird klar, dass die Zeichen der Zeit auch an Dresden nicht spurlos vorbeigehen: Die Elbmetropole ist ebenso modern und innovativ wie zahlreiche andere Orte Deutschlands.

Vorbild Florenz

Bei einem Blick von der Carola- oder der Augustusbrücke präsentiert Dresden all jene Prachtbauten, die ihm den Beinamen "Elbflorenz" einbrachten. Das Panorama umfasst die Brühl'schen Terrassen, die wiederaufgebaute Frauenkirche, die Semperoper und das Residenzschloss. Hier hatten sämtliche sächsische Kurfürsten und Könige ihren Regierungssitz. Einer der bis heute bekanntesten Herrscher war der charismatische Friedrich August, genannt "der Starke". Unter ihm erlebte Dresden einen enormen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, der sich in Sammel- und Bauobjekten wie dem Grünen Gewölbe, der Rüstkammer oder dem Münz- und dem Kupferstichkabinett widerspiegelt. Weitere berühmte Ausstellungen und Museen der Stadt sind die Gemäldegalerie Alte Meister, das Deutsche Hygiene-Museum und das Militärhistorische Museum.

Historie und Moderne vereint

Gerade bei Letzterem zeigt sich, wie Alt und Neu in Dresden zusammenfließen. Das zwischen 2006 und 2011 umgebaute Haus vereint eine historische Fassade mit einem hochmodern gestalteten An- bzw. Einbau - der zugleich als Mahnmal für einen der schwersten Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges dient. In seinem Verlauf sind zahlreiche Einwohner Dresdens ums Leben gekommen und fast alle historischen Bauwerke dem Erdboden gleichgemacht worden. Umso bemerkenswerter ist, in welchem Glanz die Stadt heute wieder erstrahlt und welchen bedeutenden Rang sie im Bereich der Bildung und Forschung einnimmt. An den insgesamt neun Hochschulen Dresdens sind Studenten aus aller Welt eingeschrieben.

Vielfalt in allen Bereichen

Auch die hier vertretene Branchenvielfalt sorgt dafür, dass sich Dresden kontinuierlich weiterentwickelt. Neben technologischen und handwerklichen Berufen blüht vor allem der Tourismus-, Gastronomie- und Beherbungsbetrieb. Zahlreiche Restaurants, Theater und Kleinkunstbühnen warten darauf, von Gästen der Stadt entdeckt zu werden. Besonders beliebt sind jene Einrichtungen, die einen Blick auf die vorbeifließende Elbe und die dort verkehrenden Reedereien gewähren. Bei einer Fahrt mit den von ihnen eingesetzten Schiffen haben Besucher der Stadt Gelegenheit zu außergewöhnlichen Sightseeing-Touren und Ausflügen ins Dresdner Umland.

Ab in die Berge!

Hierbei bietet sich ihnen eine fantastische Aussicht auf das von Auwiesen durchzogene Elbtal und zahlreiche, von malerischen Schlössern gekrönte Weinberge. Die dort angebauten Rebsorten bzw. die daraus gekelterten Weine gehören zu den deutschlandweit bekanntesten Vertretern ihrer Art. Liebhaber und Interessenten können für eine Verkostungs-Tour durch die Dresdner Weinhänge spezielle Tickets kaufen, die ihnen den Zugang zu so berühmten Gütern wie Schloss Wackerbarth oder Hoflößnitz ermöglichen.

Regelmäßige Kunst- und Kulturveranstaltungen

Doch Tagesausflüge und City-Touren sind nicht das Einzige, was die berühmte Barock-Stadt an der Elbe ihren Besuchern zu bieten hat. Wiederkehrende Veranstaltungen wie das "Internationale Dixieland Festival" im Mai, die Kunstausstellung "Ostrale", die herbstlichen "Jazztage" oder der weihnachtliche "Striezelmarkt" ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Interessenten an. Auch die im Rahmen des Semperopernballes oder des Elbhangfestes anwesenden Gäste beweisen, dass Dresden ein beliebtes Ziel für Kurzreisen ist. Wer vor Überraschungen gefeit sein möchte, sollte sich rechtzeitig um Übernachtungsmöglichkeiten kümmern und Plätze in Pensionen oder Hotels buchen.

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