Bremen

Marktplatz in Bremen mit dem Dom im Hintergrund © kameraauge / Fotolia.com

Bremen - viel mehr als "nur" Hansestadt

Bremen ist ein Zwei-Städte-Staat, der aus den beiden Großstädten Bremen und dem nördlich gelegenen Bremerhaven besteht. Das Stadtgebiet ist durchzogen von zahlreichen Parks und Grünzonen, zu denen beispielsweise der Bürgerpark und der Stadtwald gehören. Blumenfreunde freuen sich über den Rhododendron-Park, der eine einzigartige Sammlung an Azaleen und Rhododendren bietet, nämlich 500 der weltweit insgesamt 1.000 verschiedenen Arten.

Ein Streifzug durch die Geschichte der Freien Hansestadt Bremen

Zwischen dem 1. und dem 8. Jahrhundert entstehen entlang der Weser erste Siedlungen, wobei der Ortsname erstmalig im 9./10. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. 1186 wird Bremen Reichsstadt, im Jahr 1260 tritt es der Hanse bei, wodurch die wirtschaftliche Bedeutung wächst. Da die Weser mehr und mehr versandet, wird es für Handelsschiffe schwieriger anzulegen. Um das Problem zu lösen, wird in der Zeit zwischen 1619 und 1623 der erste künstliche Hafen Deutschlands angelegt. 1783 beginnt ein direkter Transatlantikhandel mit den USA. Im 19. Jahrhundert steigt die Bedeutung Bremens im Bereich des deutschen Überseehandels, unter anderem durch die ansässigen Werften. 1867 wird Bremen Mitglied des Norddeutschen Bundes und 1871 des Deutschen Kaiserreichs. Im Zweiten Weltkrieg erleidet Bremen schwere bauliche Zerstörungen, bei denen rund 4.000 Menschen ums Leben kommen.

Was es in Bremen zu sehen gibt

In Bremen gibt es viel zu sehen. Im Mittelpunkt des Marktplatzes steht der Roland als Wahrzeichen der Stadt, bei dem es sich wegen seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg um eine Kopie handelt. Zusammen mit dem Rathaus, dessen Westmauer die Bremer Stadtmusikanten zieren, gehört der Roland zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer sich für Architektur interessiert, sollte das gotische Rathaus und den Schütting am Markt besichtigen ebenso wie die Stadtwaage und das Essighaus in der Langenstraße. Sehenswert sind außerdem das Schulschiff Deutschland, das Schloss Schönebeck, die Wasserburg Haus Blomendal und der U-Boot-Bunker Valentin. Auch die Museumslandschaft der Stadt Bremen ist vielfältig. Das Überseemuseum ist eines der bedeutendsten völkerkundlichen europäischen Museen. Weitere Museen sind unter anderem die Kunsthalle, das Weserberg Museum für moderne Kunst, das Focke-Museum, und das Dom-Museum mit dem Bleikeller.

In Bremen die Nacht zum Tag machen

In Bremen gibt es eine vielfältige Theaterszene, darunter das Theater Bremen als städtisches Theater, das aus mehreren Spielstätten besteht, in denen Opern, Operetten, Tanztheater, Musicals und Theaterstücke aufgeführt werden. Ein Travestietheater, das Junge Theater, das Theater Schnürschuh, das Theater am Leibnizplatz und das Musical Theater Bremen bereichern ebenfalls die Kulturszene. In Höhe der Martinikirche beginnt die Schlachte, eine historische Uferpromenade, die saniert wurde und nun mit zahlreichen gastronomischen Highlights aufwartet. Das Szenequartier in Bremen ist "das Viertel". Kleine Cafés und Restaurants laden zum Bummeln und Verweilen ein. Wer tanzen möchte, geht in den Traditionsclub "Lila Eule" in der Bernhardstraße oder in "Moments", einer Kombination aus Bar, Diskothek und Veranstaltungsort. Eine feste Größe im Bremer Nachtlegen ist das "Eisen", eine Kneipe in rustikalem Ambiente. Ruhiger geht es im "Wohnzimmer" zu, während es im "Rumbumpers" richtig kracht und im "Bermuda-Dreieck" abgefeiert und abgetanzt wird.

Einzelheiten zu den verschiedenen Museen sowie zu Restaurants und anderen Highlights gibt es auf http://www.bremen-tourismus.de/tourist-information-langenstrasse-marktplatz oder in der Touristik-Information Am Marktplatz oder in der Langenstraße. Hotels buchen und Tickets kaufen geht ganz bequem auf unserer Webseite.

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